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Gubbio - Valfabbrica - Assisi

So ist es, wenn frei entscheiden werden kann. Während ich gestern weitgehend auf Landstraßen meinem Ziel näher gekommen bin, bewegte ich mich heute weitgehend auf Bergkämmen oder auf der Innenseite von Tälern. Dabei musste ich bis auf 680 m hinauf. Es war stark bewölkt, dennoch war ich oben geduscht. Dann ging es wieder hinunter und an einer Einsiedelei auf 450 m gab neben dem ruhenden Ort auf frische dunkle Feigen. Die paßten heute morgen gut auf dem Frühstücksbrot und in meinen Körnerbrei. Auf dem Weg sehr alte Kirchen in trauter Einsamkeit. Von oben Blick in einen in Bebauung befindliche Stausee, die Staumauer war bereits fertig. In der Ferne sah ich eine Burgruine. Das ich am späten Nachmittag dort vorbei kommen würde, hatte ich nicht geahnt. Auch an der Staumauer kam ich vorbei. Es war ein schöner, aber teilweise auch schwieriger Weg. Nach 11 Stunden auf den Beinen erreichte ich eine Pilgerherberge in Valfabbrica. 4 Betten standen in dem Raum, aber nur 1 mit bezogenem Kopfkiss...

Pietralunga - Gubbio

Diese Region ist an Abgeschiedenheit nicht mehr zu überbieten.  Also war es gleich, ob ich über den Camino mit insgesamt 650 zu bewältigenden Höhenmeter oder auf aspfaltierter Straße meinem heutigen Etappenziel Gubbio entgegen eilte.  Auf meinem Weg blieb es bei 500 bis 600 m. Einmal 10 % Gefälle und einmal 10 % Steigung.   Am frühen Nachmittag hatte ich Gubbio erreicht und kann in der Herberge der Pfarrei Madonna del Prato nächtigen.  Dann in die Altstadt, die im wesentlichen an den Hängen des Monte Ingino zu finden ist. Altes Rathaus, Museum und zwei Kirchen. Irgendwo soll Franziskus mit dem Wolf sein; habe ich nicht gesehen. - Ich kann hier nicht am offenen Fenster sitzen und schreiben, ohne dass mich die Mücken zerstechen 😈 . Auf dem zentralen Platz, die Franziskus Basilica. Morgen gibt es die vorletzte Etappe vor Assisi. 33 km sind es bis Valfabbrica.

Citta di Castello - Pietralunga

Nun, schnell noch einkaufen und dann ab in die Berge. Zunächst 170 m und dann noch einmal 370 m. Jetzt war ich wieder auf 650 m Höhe. Bevor ich die Höhe erreicht hatte, hatte sich ein freilaufender Hund mir angeschlossenen. Ich lief, was ich konnte, obwohl die Steigung nicht unerheblich war. Für den Hund war es dann doch zu schnell, so dass ich ihn nach zwei Serpentinen nicht mehr sah. Oben gab es Wasser, das war gut. In meinen Flaschen war nicht mehr viel. Nun nach Pieve, wo ich in einer sehr alten Kirche übernachten wollte. Um 16 Uhr machte niemand auf. Auch mit meinem Namen konnte man nichts anfangen. Auf SMS wurde nicht reagiert. Hinzu kam, dass ich nur hin und wieder ein Netz hatte. Nach einer  halben Stunde schlug ich mir die Übernachtung hier oben aus dem Kopf und machtemich auf den Weg zu dem 10 km entfernten Pietralunga. 370 m Aufstiege und Gott sei Dank auch 330 m talabwärts. Im Tal von Pietralunga fand ich einen netten Herrn, der für mich ein B&B anrief und der m...