Der Abschluss meines Pilgerweges

Auf einmal stand ich nun vor Ihm. Ich war in die Vatikanischen Grottem des Petersdomes gegangen. Hier hat der hl. Petrus sein Grab, hinter dem Christus-Mosaik und ich hielt inne. Nach mehr als 100 Tagen hatte ich diesen Ort erreicht. Zuvor stand ich vor seiner Statur im Petersdom und hatte mich, wie alle, auf seinen vorstehenden Fuß gelehnt. Hier unten waren auch die mir bekannten Päpste beigesetzt (hl. Johannes Paul II, hl. Johannes XXIII, Pius VI u.a.). In dem Dom, mit seiner immensen Größe, waren auch die anderen Aposteln übermannsgroß vertreten. Ähnliches hatte ich tagszuvor in der Paulusbasilika erlebt. Hier war die ganze Kirchengeschichte, vertreten durch die Päpste bildlich dargestellt. Für sechs Päpste ist noch Platz.
Überall ist der hl. Johannes Paul II vertreten und wird verehrt. Die heilige Pforte - jetzt verschlossen - und die vielen Seitenaltäre, an denen zu dieser Morgenstunde in allem Sprachen Eucheristiefeiern stattfinden und man überall dabei sein kann. Viele sind natürlich mit einem Seelsorger als Pilger -light- nach Rom gekommen und feiern nun Gottesdienst.
Um in fen Dom zu gelangen, sind Überprüfung des Gepäcks erforderlich. Ich hatte meim Minigepäck mit und natürlich mein Schweizer Taschenmesser und Besteck. Das sollte ich dort entsorgen. Nein, das tue ich nicht, dann gege ich halt nicht in den Petersdom.😗😠
Also ging ich wieder fort um eine Lösung zu finden. Sie kam dann auch. Ich wollte die Gegenstände in einem Jeep der italienischen Armee deponieren. Das wollen diese jedoch zunächst nicht. Dann fand ich Blumenkübel und verscharrte alles unter der Erde. Das fanden die Soldaten auch nicht so gut, wir kamen aber ins Gespräch, das ich diese Gegenstände als Pilger brauchen würde, z.B. Brot in Scheiben schneiden. So, und nun war es soweit. Jetzt bot er von sich aus an, Messer und Gabel im Jeep aufzubewahren, bis ich aus den Dom zurück komme. Na, Freunde, ich war begeistert. Als ich nach mehr als zwei Stunden zurück kam und der Soldat mich sah, ging er zum Jeep und holte meine Sachen und gab sie mir. Wir haben noch ein kleines Gespräch geführt und ich zog zufrieden weiter. Nun könnt ihr ja sagen, dass hättest du doch wissen müssen. Ja und nein. Denn als ich am Vortag die sechs anderen Pilgerkirchen besuchte, gab es bei der Santa Maria Maggiore   -Hauptkirche unter den rund 80 römischen Marienkirchen-  auch eine Durchsuchung. Da ging alles durch. Bei der Basilika San Giovanni in Laterano    -Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt und des Erdkreises- musste ich nur mein Schweizer Messer abgeben und bekam es nach der Besichtigung zurück. Gut, Sicherheitskontrollen müssen wohl sein. Keine Kontrollenbei den restlichen Kirchen. Da waren die
San Lorenzo fuori le Mura, wo der hl. Laurentius aufbewahrt wird. Auch Grabeskapelle von Pius IX. Dann weiter zur Santa Croce in Gerusalemme. Hauptkirche der abendländischen Kreuzverehrung. Helena, Mutter von Kaiser Konstantin, hatte zahlreiche Reliquien aus Jerusalem hierherbringen lassen. Dann zur Kirche San Sebastiano fuori le Mura. Hier ist das Sebastiansgrab. Daneben die Katakomben, in der zeitweise die Gebeine der hll. Pezrus und Paulus zur Zei der Christenverfolgung gelegen haben. Zum Schluss dann der Eeg zu Paulusbasilika. Sie war die Krönung des heutigen Tages. Der Haupteingang, ein Quadriportikus mit 150 Säulen und der Paulusstatue in der Mitte und die hl. Pforte. Unter dem Zimborium am Papstaltar befindet sich das Apostelgrab. Durch eine Maueröffnung ist die Seite des Ssrkophags zu sehen. Wie bereis erwähnt, sind alle Päpste auf den Seitenwänden; Franziskus wird als der letzte Papst angestrahlt.
Ja, mit diesen Eindrücken habe ich dann am nächsten Tag den Petersdom besucht.
Es ist schon gewaltig, was hier für Eindrücke auf mich niedergekommen sind. Es war eim wunderschöner Pilgerweg, aber nicht einfach. Durch Italien zu pilgern ist doch völlig snders als durch Frankreich oder Spanien. Ok, laufen muss ich überall, aber die Landschaft hier ist steil  und berstisch. Danke DIR HERR  der DU mit mir warst und das ich den Weg gehen durfte.

Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch, Bruder, zu Deiner großartigen Leistung.
    Alle, denen ich das aus dem Wanderkreis des DJH-Vereins erzählt habe,
    können es nicht fassen: erst vor zwei Jahren von Hamburg bis Santiago
    de Compostela (4.000 km) und jetzt von Hamburg bis Rom (............. km).
    "Das ist (war) einfach SPITZE!" würde heute noch Hans Rosenthahl jubeln und das mit Recht.
    Du hast es mal wieder geschafft und, wie ich Dich kenne sagst Du mit Recht:
    "Ich bin be-geistert!" Ich auch.

    Schönen Gruß
    Dein Bruder
    P.S.: Oder wollst Du jetzt noch zurücklaufen? Lass das mal lieber sein
    und genieße mit Deiner Frau noch schöne Tage in Rom.

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