Von Bad Langensalza über Gotha nach Friedric

7.05 mit dem Bus nach Bad Langensalza. Ich stieg so aus, dass ich schnell am Rathaus und der dem hl. Bonifatius geweihte Stadtkirche war. Hier traf ich einen seit 3 Jahren aktiven Wandergesellen. Während wir uns austauschten gesellte sich zu uns ein älteres Ehepaar. Wir dürften ihre Fragen beantworten. Noch ein Bild von uns Beiden und ich machte mich auf den Weg, die Stadt zu verlassen.  Zunächst führte der Weg an der Salza entlang, der Fluss, der der Stadt ihren Namen gab. Dann ging es bis Illeben an der Bahnlinie entlang. Immer zwischen Feldern oder an kleinen Straßen, an dessen Rändern Obstbäume gepflanzt waren. Neben den Wildkirchen gab es auch immer wieder veredelte Kirschbäume, die reichlich Früchte trugen. Während einer Pause telefonierte ich mit den von mir bereits reservierten Unterkünften, die ich in den nächsten Tagen erreichen werde. Dabei stellte sich heraus, dass das Kloster in Münnerstadt nicht mehr zur Verfügung stand. Hier muss ich noch eine Alternative finden.
Kurz vor 16 Uhr erreichte ich Gotha. Durch die Wegführung kann ich gleich an interessanten Gebäuden vorbei. Auch die Möglichkeit zum Einkaufen war hier gegeben. Dann zum Augustinerkloster, was hier in Gotha die Pilgerherberge ist.
Endlich wieder ordentlich Duschen und in einem gut aussehenden Bett, so hoffe ich, gut schlafen.

Gut ausgeschlafen machte ich mich auf den Weg nach Friedrichroda. Zunächst ging es zum Schloß hinauf und dann durch den Innenhof. Im Schloß selbst ist ein Museum. In Leina hatte ich Glück, da der Pfarrer gerade etwas aus der Kirche holte. So könnte auch ich einen Blick in die Kirche werfen. Dann konnte ich mit ihm ins Gemeindehaus auf der anderen Straßenseite. Hier treffen wir auf den Pfarrer und Fabeldichter Wilhelm Hey (1789 - 1854), der viele Lieder geschrieben hat, die wir alle kennen. "Alle Jahre wieder", "Weißt du wie viel Sternlein stehen".
Nach Schnepfenthal-Rödichen geht es auf den Hermannstein hinauf Da muss ich das Wägelchen schon kräftig anpacken. Weiter geht es am 483 m hohen Reinhardsberg vorbei. Dann aber habe ich für heute mein Etappenziel bei den Schülern. Hier bekomme ich auch ein Abendessen. Der Ort liegt im Wald und es ist sehr ruhig.
Morgen geht es nach Schmalkalden und ich muss noch einmal etwa 150 m höher. Aber es gibt viel Wald, so dass die"Hitze" erträglich sein wird.
Ich werde berichten.

Lieben Gruß
Euer
Herbert

Kommentare

  1. Lieber Herbert,
    mit großem Interesse verfolge ich deinen Weg und wünsche dir weiterhin gutes Pilgern. Pass gut auf dich auf.
    Herzliche Grüße
    Hannelore

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