Aub und Rothenburg ob der Tauber

Bereits um 12 Uhr war ich in Aub. Aus Ochsenfurt Herausforderung b Jugend ging es bis auf 340 m kontinuierlich bergauf. Doch danach ging es nur noch ein wenig bergauf und bergab. Es gab nur 3 kleine Orte durch die ich musste. km
In der Unkenmühle wurde ich von Freya herzlich begrüßt. Da sie wusste, dass Silvia noch kommt, hatte sie uns nicht ihre Ferienwohnung in der Stadt, sondern die Ferienwohnung in der Uhlenmühle zur Verfügung gestellt. Das war gut von Dir, liebe Freya. Mit einer fränkischen Mahlzeit wollte sie mich begrüßen. Ein wenig enttäuscht war sie schon, als sie hörte, dass ich Verganer bin. Aber nach eingehenden Gespräch, war die Enttäuschung weitgehend vergessen. Sie zeigte mir die Mühle und erzählte mir, was hier alles Läuft. Nach 20 Uhr hatte Silvia auch das Ziel erreicht. Es gab fränkischen 🍷.
Am anderen Morgen brachte uns Freya Dinkelbrötchen aus der Stadt mit. Dazu gab es ihre selbstgemachte Marmelade. Anschließend führen wir über Ochsenfurt nach Würzburg. Besichtigung des Doms. Hier wurden gerade Ehepaare gesegnet, die ein Hochzeitsjubiläum hatten. Wir fanden einen Diakon, der uns segnete. Dann bekam jeder von uns ein Herz geschenkt.

Dann ging es in die direkt daneben stehende Kirche Neumünster. Hier steht der Schrein der 3 Heiligen, der hl.  Kilian und seine beiden Gefährten. Wir fanden ein Restaurant, in dem wir veganer Flammkuchen essen konnten. Weiter ging es zur Marienkapelle und dann zum Würzburger Rathaus und zur alten Mainbrücke. Nun reichte es und wir suchen unser Auto in der Tiefgarage auf. Mit dem fuhren wir noch zum Käppele auf dem Berg, das Kapuzinerkloster, in dem ich vor 3 Tagen übernachtet hatte. Nun sollte Kultur für heute reichen und wir fuhren nach Aub zurück. Hier hatte uns Freya ein köstliches Abendessen vorbereitet. Mit einer halben Flasche fränkischen Wein beschlossen wir den Abend.

Am anderen Morgen gab es Dinkelbrötchen, die Freya mitbrachte und weitere Marmeladen aus ihrem Vorrat. Dann verabschiedeten wir uns. Silvia fuhr gen Norden und ich setzte meinen Weg nach Rothenburg ob der Tauber fort.
Herzlichen Dank an Dir, liebe Freya, dass Du uns eine tolle Atmosphäre in der Uhlenmühle geschenkt hast, danke Dir, liebe Silvia, dass Du nach Aub gekommen bist.

Der Weg nach Rothenburg war nicht ohne, zumal die Strecke mit mehr als 26 km sehr lag ist. Zunächst schaukelte sich der Weg kontinuierlich auf über 300 m hoch. Nach Freudenbach gab es einen herrlichen Blick in das Taubertal.  Dann ging es in das Taubertal hinunter und mein Weg führte mich jetzt durch das Tal.

Kurz vor Rothenburg, in Detwang, war noch ein Riemenschneider Altar zu besichtigen.
Nun kam noch einmal ein kräftiger Aufstieg nach Rothenburg.  Nur wenige Straßen vom Pilgerweg entfernt, darf ich bei Lore übernachten. Danke, Lore, dass es Menschen wie Dich am Pilgerweg gibt.
Nach der heute sehr langen Strecke gibt es morgen eine Kürzere, wo ich im Jugendraum der Gemeinde in Schillingsfürst übernachten darf.

Darüber beim Nächsten Mal mehr.

Lieben Gruß
Euer
Herbert

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