nach Bozen und Kaltern am See

Hallo Ihr Lieben,

nach Bozen bin ich nun einfach den Geh- und Radweg gelaufen. Hier waren keine nennenswerten Höhenunterschiede. Dafür musste ich aber auch 32 km laufen. Aber auch hier gab es viel Interessantes zu sehen. Alleine wie sich die Bergketten dem dahinfließenden Eisack anpassten. In einer kleinen Imbissstube aß ich von Bioland einen gemischten Salat. Dazu gab es frisches Dinkelbrot. Ausgezeichnet. Habe mich bei einer Pause lange mit einem Italiener unterhalten.

In Bozen bin ich abends herzlichen vom Dechanten empfangen worden. Wir aßen gemeinsam zu Abend und unterhielten uns lange. Dann duschte ich mich und lief durch die Altstadt. Dann versuchte ich zu schlafen, was bei mehr als 30 Grad gar nicht so einfach ist. 

Am anderen Morgen frühstückte ich mit einem indischen Priester, der hier in der Gemeinde seinen Dienst verrichtet. Wir führten ein intensives Gespräch. Während er sich für den Gottesdienst im Dom bereit machte, machte ich mich auf den Weg nach Kaltern. Der Weg führte über Girlande 140 m hinauf. Südtiroler Apfel und Wein war hier zu sehen. Die Äpfel schmeckten sogar schon. Integrierter Anbau. Bis Kaltern ging es noch einmal hinauf und wieder hinunter. Eine herrliche Altstadt. Bei den Franziskanern wollte ich im Kloster übernachten. Doch die hatten mich nicht mehr auf der Rechnung. Deswegen zog ich weiter nach Kaltern am See. Hier fand ich eine tolle Herberge; das letzte Zimmer (mehr brauchte ich auch nicht). Es lag nicht direkt am See, hatte aber ein ansprechendes Schwimmbad. Ich kann Euch sagen: Das war recht angenehm. Also eine vernünftige Lösung. So, Freunde, jetzt werde ich schlafen, mit Klimaanlage. Ich freue mich schon darauf denn morgen wird es wieder heiß und mein Etappenziel ist Salurn, 20 km weiter.

Ich berichte.

Lieben Gruss
Euer
Herbert

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