Trient und Levico Terme

Hallo Ihr Lieben,

der Weg führte weiter an der Etsch entlang. Rechts und Links steile Felsformationen. Dazwischen eingebettet die Bahn, die Autobahn, die Staatsstraße, einige Apfelplantagen und der Radweg, auf dem u.a. ich mich befand. Nach 4 km geht es durch die Salurner  Klause und wir überschreiten Provinzgrenze zwischen Südtirol und dem Trentino. Die Felsen ware so hoch, dass auch um 9.30 ich noch teilweise im Schatten gehen könnte. Nun machte die Etsch einen Bogen nach links. Eine völlig neue Bergformation tat sich auf. Nach rechts wurde die Landschaft weiter und die steilen Felsbrocken waren verschwunden. Dafür gab esLiue Berge, jetzt jedoch nicht mehr so hoch. Über San Michele Gardolo erreichte ich Trient. Lange Wege durch die Vorstädte. Oh, Aldi gibt es hier. Mal schauen, was er hier im Sortiment hat. Leider nicht viel, was mich interessiert. So verschwinde ich aus der angenehmen Kühle in die drückende Hitze. Nun ist es mit mehr weit und ich komme am Turm des Castello del Buonconsiglio vorbei. Dahinter geht ein steiler Kreuzweg hinauf zum Franziskaner Kloster, in dem ich heute übernachten darf. Nachdem ich mich frisch gemacht habe, werde ich zum Abendessen eingeladen. Es gibt verschiedene Salate, also auch etwas für mich.

Heute morgen habe ich mich bereits um 7.30 von den Franziskanern verabschiedet. Auf den 730 m hohen Pass Cirmilo musste ich. Nach 3 Stunden 6 km war es geschafft. Natürlich war ich wieder geduscht 😤😓. Danach ging es nach Roncogno 270 m wieder hinunter. Da konnte ich mich wieder erholen. Zwischenzeitlich fand ich am Weg Nektarinen und Himbeeren. Die bringen wieder Vitamine und Mineralien.
Um nach Tenne zu kommen, ein geschichtsträchtiger Ort an der Via  Claudia Augusta. Dort befindet sich ein römischer Meilenstein mit der Inschrift XXXXI (Meilen).
Ab hier gab es zwei Varianten. Ich wählte die schöner. Auf dem Weg traf ich zwei italienische Polizisten. Sie sollten von mir ein Bild machen mit dem Livico-See und der Stadt Levico Terme im Hintergrund. Wir kamen ins Gespräch und so ergab es sich, dass einer der Polizisten für ein Journal ein Bild von mir machen wollte und meine Adresse und einige Daten haben wollte. Ich gab sie ihm mit dem Hinweis, dass die nicht in der Flensburger Datei landen würden 😏. Wir verabschiedeten uns und ich zog weiter. Eigentlich sollte der Weg in Serpentinen hinunter führen. Doch die gab es hier nicht. So landete ich auf der anderen Seite des Berges und dürfte noch ein paar km mehr laufen um das Sport Hotel in Levico Terme zu erreichen. Man erwartete mich bereits. Habe ein tolles Zimmer, das Fenster ist auf und der Ventilator bläst kühle Luft. Draußen hat es sich zugezogen, wobei ich gerade feststellen muß, das die Regenwolken sich schon wieder verzogen haben. Also wird morgen wieder ein sonniger Tag.
Mein Weg geht nach Borgo Valsugana. Große Höhenunterschiede wird es nicht geben. I werde berichten.

Lieben Gruß
Euer
Herbert

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